Antworte mal.. - Wenn die Mediziner in Eizellen schwimmen
Thufir zitierte und schrieb irgendwann mittags:
> “Während anderswo mit drakonischen Strafen der Überbevölkerung
> begegnet wird und Millionen von Waisen jahrelang ohne
> Familienanschluss bleiben, wird das Versagen, leibliche Kinder in die
> Welt zu setzen, in der westlichen Welt als Krankheit und als Makel
> empfunden. Daraus ist inzwischen eine Industrie geworden, die
> dringend nach Absatzmärkten sucht.”
> Zum einen sehe ich nicht denn Sinn des Satzes, was wird damit
> bezweckt, ausser ? Bottomline ? (Zumal das durchaus nicht der Fall
> ist, der erste Halbsatz - wo wird denn mit Strafen der
> Ueberbevoelkerung begegnet ausser teilweise (!) China ?)
> Vor allem aber ist die Bezeichung von Kinderlosigkeit als Krankheit
> oder Makel vollkommen fehl am platz. Kinder zu haben, sich
> fortzupflanzen ist ein menschliches Grundbeduerfnis, das gleich nach
> dem essen kommt und was nicht mit “Krankheit oder Makel”
> abqualifiziert werden sollte. Wenn nun noch eine Frau etwas derart
> unrichtiges und unsensibles schreibt, dann enttaeuscht mich das doch
> arg…
> Chris
Ich meine Deine Kritik an den Sätzen dieser Frau ist unberechtigt,
weil sie mit obigem Satz lediglich bemängelt, dass Überbevölkerung
auf der einen Seite ein Problem darstellt, das entweder bestraft oder
ignoriert wird und sich auf der anderen Seite - so genannte
“Erstweltler” einiges einfallen lassen, um aus einem unfruchtbaren
Becken doch noch ein Kind kitzeln zu können. Eine dumme und ignorante
Idee, die ausschließlich einer Industrie dient, die denen - die es
sich leisten können - erfolgreich eintrichtert, wie “Krankhaft” und
voller “Makel” sie sich ohne eigens ausgebrütetes Kind vorkommen
müssen. Gefälligst vorzukommen haben.
Das kann nur eine Frau schreiben, die ihre Rolle als Mutter
verstanden hat, diese nicht überbewertet und sich dagegen sträubt
eine Welt voller Waisen toll zu finden, während sie sich parallel
verpflichtet fühlt ordentlich Kohle in den eigenen Arsch zu pumpen,
damit die Waisen dieser Welt nicht eines Tages ausgehen.
So zumindest verstehe ich den ihren, von Dir oben zitierten Satz.
Ich finde die (zugegeben) zahlreichen Fremdwörter im Text sprechen
für einen flux hin gewischten Artikel, vielleicht ist es auch einfach
zu warm um sich zu sehr am Anhübschen aufzuhalten. Dennoch zieht sich
ein Faden durch, der - so gefunden - den Text von selbst erklärt,
egal was sonst drin steht. Im Übrigen, ist mir beim normalen
Lesetempo kein Sinn eines Satzes verborgen geblieben, sie erklärt
diese “Wörter” zwar wenig bis dürftig, relativiert sie aber im
angrenzenden Text doch so, dass sie nicht mehr wichtig sind.
Das meine ich mit Lesen
Am 11. März 2008 um 23:01 Uhr
[…] von Waisen jahrelang ohne > Familienanschluss bleiben, wird das Versagen, leibliche Kinder in die > Welt zu setzen, in der westlichen Welt als Krankheit und als Makel > empfunden. Daraus ist […]