Zwanzigjährige Jugendliche? - Endlich ein Grund zur Panik


> Kochen lernen sollen Jugendliche im übrigen zu Hause, im
> Bekanntenkreis und im Hauswirtschaftsunterricht, nicht vom
> Arbeitsamt, ausser es ginge um Fortbildung zum Beruf Koch,
> bzw. Hilfskoch.
Mal abgesehen von gesunder Ernährung, der Zusammenhang Fast Food -
Schulden wurde doch erwähnt. Wer dauernd zu McDoof rennt verplempert
viel Geld für Dreck.
Und man sollte nicht nachholen was andere versäumt haben?
Na wenn einer vom Ufer in den Kanal stürzt und nicht schwimmen kann,
den braucht man auch nicht zu retten? Dem hätten ja auch andere
irgendwann mal das Schwimmen beibringen sollen.
> …
Fangen wir mal damit an, das sind Heranwachsende.
Und genauso ein Fall aus der Familie (Neffe) taucht seit einigen
Wochen wieder regelmäßig bei uns auf. Hier kann er sich ausquatschen
und wird bekocht.
Im Prinzip würde er gut in die Zielgruppe dieses Projektes passen,
wenn er nicht:
- ein Jahr zu alt wäre,
- nicht seit einem Jahr einen Ausbildungsplatz hätte,
- ganz woanders wohnen würde.
Aber er hat Erfahrungen mit staatlichem Zwang und verrichtet an den
Wochenenden leichtere Arbeiten in einem Altenpflegeheim.
Gefangen in der Schuldenfalle, verursacht durch Handy, Konsum von
Appetitanregern (nicht aus der Apotheke) und Fast Food in Massen,
empfindet er den “Tritt in den Hintern” inzwischen selbst als
heilsam.
Er will sich sogar nach Abschluss seiner “Zwangsarbeit” für weitere
Dienste im Altenheim verpflichten, denn er möchte nicht am Wochenende
in “den alten Trott” verfallen und mit Kumpels versumpfen, das
empfindet er jetzt als Gefahr für seine Ausbildung.
Mal sehen ob er demnächst wieder vorbeikommt, solange diese
Diskussion noch lebt.
Vielleicht kann er noch weitere Argumente vorbringen die zeigen, das
Zwang von einigen Gezwungenen als hilfreich angesehen wird.

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